Verdienstkreuz am Bande für Oberhausenerin Frauke Heiermann

Oberkirchenrätin Rudolph betont Einsatz für Ökumene und Gerechtigkeit

Düsseldorf/Oberhausen. Heute erhält Frauke Heiermann, leidenschaftliche Ökumenikerin und langjähriges Mitglied der rheinischen Landessynode, in Oberhausen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Zu der hohen Auszeichnung gratuliert ihr Oberkirchenrätin Barbara Rudolph , hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung und Leiterin der Abteilung Theologie und Ökumene im Düsseldorfer Landeskirchenamt, auch im Namen der Evangelischen Kirche im Rheinland herzlich: „Wir verdanken Dir sehr viel.“

In einem persönlich gehaltenen Brief schreibt Oberkirchenrätin Barbara Rudolph: „Dein Einsatz für die Überwindung des Apartheidsystems in Südafrika und die vielen persönlichen Kontakte zu Südafrikanern, insbesondere auch zu Südafrikanerinnen, waren für viele, auch für mich als junge Studentin, beispielhaft. Du hast Widerstand nicht gescheut, dich für die Zahlung von Kirchensteuermitteln an den Sonderfonds zur Bekämpfung des Rassismus eingesetzt und im Kirchenkreis Oberhausen tiefe Spuren hinterlassen, die bis heute das Engagement des Kirchenkreises für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung prägen.“

„Vorbild für viele Menschen in unserer Kirche und darüber hinaus“

In den vergangenen Jahren habe Frauke Heiermann mit der Frauengruppe von Geflüchteten in Oberhausen regelmäßig Frauen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zusammengeführt. „An dieser Frauengruppe kann man erkennen, was für Dein Engagement insgesamt gilt: Du hast den Worten immer Taten folgen lassen und bist zu einem Vorbild nicht nur für mich, sondern für viele Menschen in unserer Kirche und darüber hinaus geworden“, schreibt Barbara Rudolph weiter. „Eine Gesellschaft, die Menschen wie Dich auszeichnet, erfüllt mich mit Hoffnung für eine gerechtere Welt.“

  • 22.6.2021
  • Cornelia Breuer-Iff
  • privat/Heiermann