Pfarrer Michael Verhey

Neuer Pfarrer in Alfter

Michael Verhey ….

Pfarrer Michael Verhey (58 Jahre) aus Bonn-Dottendorf wird Nachfolger von Pfarrer Rafael Fermor.
Am 1. Dezember 2022 tritt Pfarrer Michael Verhey seinen Dienst in der Kirchengemeinde Vorgebirge an.
Er übernimmt – zunächst vertretungsweise – die halbe Pfarrstelle mit Schwerpunkt Alfter.

Wir freuen uns, dass die Stelle so schnell wieder besetzt werden konnte.

Am 3.12. begrüßen wir Pfarrer Verhey in einem Gottesdienst in der Kirche am Herrenwingert, Alfter

Herr Verhey, Sie waren viele Jahre in der Bonner Friedenskirche Pfarrer. Was führt Sie jetzt zu uns?

Michael Verhey (MV)       

Nach 27 Jahren in meiner ersten Pfarrstelle habe ich mir einen Neuaufbruch gewünscht: Ich freue mich auf ein neues Umfeld, ein neues Team von haupt- und ehrenamtlichen Mitstreiter:innen, neue Menschen, denen ich begegne und neue Aufgaben in der Gemeinde. Fast 10 Jahre sind noch eine gute Zeit – finde ich – etwas Neues mit aufzubauen und dazu beizutragen, dass Kirche auch in Zukunft Menschen mit Gottes Wort und seinem Segen erreicht. Dazu möchte ich gerne Ideen mit ins Vorgebirge bringen. Auch weil ich das Gefühl habe, die Gemeinde ist schon auf dem Weg.

Wo sind Sie groß geworden, und wie entstand der Wunsch, Pfarrer zu werden?

MV         Ich bin in Düren bzw. Oberzier aufgewachsen. Mein Wunsch Pfarrer zu werden ist in der Konfirmandenzeit entstanden. Da habe ich zum ersten Mal Kirche und Gemeinde kennengelernt. In einer Kirche, die sich für andere Menschen einsetzt, die sich für Frieden und Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung engagiert und Menschen und ihren Glauben ernst nimmt, wollte ich mitmachen.

Was lieben Sie besonders an Ihrem Beruf?

MV         Mit Menschen über ihr Leben und den Glauben ins Gespräch zu kommen. Zu erleben, wie Menschen wachsen, durch ihr gemeinschaftliches Engagement für andere. Und ich feiere sehr gerne Gottesdienst mit Menschen, in ganz unterschiedlichen Formen.

Wo sehen Sie Ihre Aufgabe als Pfarrer in einer immer säkularer werdenden Gesellschaft?

MV         Den Gott der Bibel ins Gespräch bringen. Die Geschichten von ihm immer wieder neu erzählen, so dass Menschen sie mit ihrem Leben in Verbindung bringen können.

Welches Lied aus unserem Gesangbuch gehört zu ihren Lieblingsliedern?

MV         „Sonne der Gerechtigkeit“, der einzige Choral, den unser Pfarrer damals unter die neuen geistlichen Lieder, die wir selbst für unsere Konfirmation ausgesucht hatten, „gemogelt“ hat. Seither begleitet mich dieses Lied.

Mit wem würden Sie gerne mal eine Tasse Kaffee/Tee trinken?

MV        Mit einem Spieler der Telekom Baskets, weil ich mir seinen Alltag als Profisportler so wenig vorstellen kann, weil mich interessieren würde, wie er sich immer wieder zu Höchstleistungen motivieren kann, wie er es schafft mit Niederlagen oder Verletzungen umzugehen. Und auch, wie dieses Leben auf der Wanderschaft mit dem Familienleben zusammengeht. Da die Saison noch ganz frisch ist, weiß ich noch nicht wer mein Favorit für den Kaffee aus der diesjährigen Mannschaft ist.

Wie entspannen Sie am besten? Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

MV         Kochen entspannt mich. Und am schönsten ist es, wenn wir anschließend mit Freunden zusammen essen und reden oder Gesellschaftsspiele spielen. Und ich fahre sehr gerne Fahrrad.

Was gibt Ihnen Kraft in schweren Zeiten?

MV         Meine Frau. Und biblische Worte, die ich erinnere oder besser noch, die mir jemand zuspricht.

Was kann Sie begeistern?

MV         Visionen, die man zusammen entwickelt: Wenn man gemeinschaftlich etwas schafft, worauf man stolz ist.

Ich danke Ihnen für das Gespräch und freue mich, Sie bald in unserer Gemeinde zu treffen!

Ein erstes Kennenlernen von Pfarrer Verhey wird im Gottesdienst am Samstag, den 3. Dezember um 18 Uhr in Alfter möglich sein.

für das Redaktionsteam Dorothea Geffert